Wetterarchiv Behrendorf

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Wissenschaft kompakt

Geschichte der Meteorologie - Teil 7: Meteorologie im beginnenden 
Zeitalter der Aufklärung und Weiterentwicklung der quantitativen 
Meteorologie


In diesem Teil der Serie "Geschichte der Meteorologie" werden die 
Entwicklungen dieser Wissenschaft im beginnenden Zeitalter der 
Aufklärung im 17. Jahrhundert beschrieben. Neue Techniken bei 
meteorologischen Messgeräten erlauben eine Weiterentwicklung der 
quantitativen Meteorologie.


Im letzten Thema des Tages zur Geschichte der Meteorologie wurde die 
Hauptzeit der Renaissance beleuchtet. In dieser wurden erste 
meteorologische Instrumente entwickelt, welche die Anfänge der 
quantitativen Meteorologie darstellen. Dieser Teil der Serie setzt 
sich nun mit der Entwicklung der Meteorologie in der Spätrenaissance 
und dem Beginn des Zeitalters der Aufklärung auseinander.

Blicken wir noch einmal auf die von Galileo und Santorio angestoßene 
Entwicklung eines Vorläufers des Thermometers, die im letzten Teil 
(Teil 6) der Serie "Geschichte der Meteorologie" behandelt wurde. 
Diese wurde auch auf deutschem Boden vorangetrieben. Im Jahr 1643 
veröffentlichte der Universalgelehrte Athanasius Kircher (1602-1680) 
aus Hessen ein Buch mit dem Titel "Magnes, sive de arte magnetica", 
in dem er verschiedene Arten von Instrumenten erwähnt, die die 
übliche Form von Luft-Wasser-Thermoskopen aufweisen. Er beschrieb 
jedoch ein originelles Modell, bei dem ein vertikales Rohr in einen 
halb mit Wasser gefüllten, geschlossenen Kolben eintaucht. Wenn die 
im oberen Teil des Kolbens eingeschlossene Luft erwärmt wird, dehnt 
sie sich aus, und der Druck treibt die Flüssigkeit im Rohr nach oben.
Damit näherte sich die Entwicklung des Thermometers an die Form an, 
die das Wasser- oder Spiritusthermometer annehmen wird.

Der französische Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler 
René Descartes (1596-1650) beschrieb um das Jahr 1631 ein Experiment 
zur Bestimmung des Luftdrucks, baute jedoch keine Vorrichtung, um das
Experiment durchzuführen. In "Les Météores" ("Meteorologie", ein 
Aufsatz, der 1637 in seinem Buch "Discours de la Méthode" 
veröffentlicht wurde) stellte er die Hypothese auf, dass Wasserdampf 
eine eigenständige Substanz in der Luft sei, die aus winzigen 
Partikeln bestehe, die durch eine hochverdünnte "feinstoffliche 
Materie" voneinander getrennt seien. Descartes war der Erste, der 
weißes Licht beim Übergang von einem Medium wie Luft in ein anderes 
wie Glas in seine Farbkomponenten zerlegte. In "Les Météores" 
erörterte er diese Lichtbrechung anhand der Beschreibung eines 
Experiments, bei dem er feststellte, dass die zerlegten Farben so 
angeordnet waren, dass Rot stets auf der einen Seite und Blau oder 
Violett auf der anderen Seite erschienen. Er bediente sich einer 
Strahlverfolgungstechnik, um die Entstehung und Struktur des 
Regenbogens zu erklären.

Der Mathematiker Evangelista Torricelli (1608-1647) aus der Romagna 
war Galileos bedeutendster Schüler und trat dessen Nachfolge als 
Professor für Mathematik in Florenz an. Sein Werk "Lezioni 
Accademiche" (Florenz, 1715), das fast 70 Jahre nach seinem Tod 
erschien, enthält seine Vorlesungen zu Problemen der Mechanik, 
Physik, Meteorologie und Militärarchitektur. Von besonderem Interesse
sind die Vorlesungen über Stoßkräfte und über den Wind. Torricelli 
stellte die moderne Theorie auf, dass Winde durch Unterschiede in der
Lufttemperatur entstehen. Galileos offen gebliebene Frage, warum 
Wasser nicht höher als 32 Fuß (10 m) über den Pegel eines 
Wasserbeckens gepumpt werden konnte, führte Torricelli weiter. Zu 
diesem Zweck bauten er und sein Schüler Vincenzo Viviani (1622-1703) 
1643 ein recht unpraktisches Wasserbarometer, das ein mit etwa 18 
Meter sehr langes und unhandliches Glasrohr erforderte. Durch den 
Ersatz durch Quecksilber, das bei Raumtemperatur flüssig und etwa 
14-mal dichter als Wasser ist, gelang es Torricelli, die Länge des 
Barometerrohrs auf etwa 90 cm zu reduzieren. Sein Gerät bestand aus 
einem langhalsigen Glasrohr mit einem geschlossenen, bauchigen Ende. 
Die Röhre wurde mit Quecksilber gefüllt und dann in eine ebenfalls 
mit Quecksilber gefüllte Schale gestürzt. Anstatt vollständig aus der
Röhre zu fließen, sank die Höhe der Quecksilbersäule auf etwa 76 cm 
und blieb dann relativ konstant, wobei sie nur um wenige Prozent 
schwankte. 

Heute wissen wir, dass diese Schwankungen teils auf 
Temperaturänderungen und teils auf Änderungen des Luftdrucks über dem
Instrument zurückzuführen waren. Torricelli war aufgrund dieser 
Ergebnisse davon überzeugt, dass die Luft über dem Barometer ein 
Gewicht haben und somit Druck ausüben müsse und dass es dieser Druck 
sei, der das Quecksilber im Barometerrohr nach oben drücke. Er 
glaubte auch, dass der Raum über dem Quecksilber, der durch dessen 
Absinken aus dem Kolben am oberen Ende des Rohrs entstand, ein echtes
Vakuum sein müsse. Torricelli wird allgemein die Erfindung des 
Quecksilberbarometers im Jahr 1644 zugeschrieben. Sein Barometer 
verfügte jedoch über keine Skala und eignete sich daher eher für 
qualitative als für quantitative Messungen. René Descartes versah das
Druckrohrbarometer 1647 bereits mit einer Skala.

Der Politiker, Physiker und Erfinder Otto von Guericke (1602-1686) 
aus dem Erzbistum Magdeburg war inspiriert von den Arbeiten 
Torricellis und Galileos. Er stellte ebenfalls die These auf, dass 
Luft ein Gewicht habe und daher einen Druck ausübe, und dass beides 
messbar sei. Zu diesem Zweck konstruierte er etwa zur gleichen Zeit 
und wahrscheinlich unabhängig von Torricellis Erfindung des 
Quecksilberbarometers im Jahr 1644 ein Wasserbarometer. Vor seinem 
Haus errichtete von Guericke ein etwa 10 Meter hohes Messingrohr, an 
dessen oberem Ende sich ein transparenter, verschlossener und 
evakuierter Glasabschnitt befand. Dies war sein Wasserbarometer. An 
der Wasseroberfläche im Inneren des Rohrs schwamm eine kleine 
Holzpuppe, die bei schönem Wetter aufgrund des steigenden Luftdrucks 
mit dem Wasserstand anstieg und durch das Glas sichtbar wurde. 
Umgekehrt sank sie bei Tiefdruck und schlechtem Wetter bis zur 
Unsichtbarkeit ab. Er versuchte, anhand der Informationen seines 
Barometers Wettervorhersagen zu erstellen. Er setzte seine 
Forschungen zum Luftdruck und zu den Eigenschaften des Vakuums fort. 
Von Guericke experimentierte auch mit der Erzeugung künstlicher 
Wolken, indem er Luft aus einem Kolben in einen anderen leitete, aus 
dem zuvor die Luft abgesaugt worden war. In dem ersten Kolben bildete
sich daraufhin Nebel, der auf die Kondensation infolge des sinkenden 
Drucks in diesem Kolben zurückzuführen war. Er kam zu dem Schluss, 
dass Luft nicht in Wasser umgewandelt werden kann, obwohl 
Feuchtigkeit in die Luft gelangen und später wieder zu flüssigem 
Wasser kondensieren kann.

Der französische Wissenschaftler, Mathematiker und Philosoph Blaise 
Pascal (1623-1662) interessierte sich für die Erforschung von 
Flüssigkeiten. Dies veranlasste ihn, ein Experiment mit einem 
Barometer zu entwerfen, ähnlich dem, das Torricelli 1644 erfunden 
hatte. Bei diesem Experiment, das 1648 durchgeführt wurde, wurde der 
Quecksilberstand in einem mit einer Skala versehenen Barometer am 
Fuße des Puy de Dome im Zentralmassiv gemessen und erneut am Gipfel, 
etwa 1000 Meter (3300 Fuß) höher. Der Bericht von Florin Périer 
(1605-1672), der das Experiment nach Pascals brieflichen Vorschriften
durchführte, hielt fest, dass das Quecksilber am Fuße des Berges eine
Höhe von 26 Zoll und 3,5 Linien erreichte, während es oben nur 23 
Zoll und 2 Linien waren. Dies bedeutete, dass der von der Atmosphäre 
ausgeübte Druck mit zunehmender Höhe abnahm, was mit der Vorstellung 
übereinstimmte, dass der Druck auf das Gewicht der Atmosphäre in der 
Säule über dem Barometer zurückzuführen war.
Der Astronom Giovanni Domenico Cassini (1625-1712) aus dem Herzogtum 
Savoyen beschäftigte ich neben astronomischen Themen auch mit 
Hydraulik und Flussregulierung und untersuchte mehrere Hochwasser des
Flusses Po.

Der Großherzog der Toskana Ferdinand II. de' Medici (1610-1670) 
förderte 1654 das erste Wetterbeobachtungsmessnetz, das aus 
Wetterstationen in Florenz, Cutigliano, Vallombrosa, Bologna, Parma, 
Mailand, Innsbruck, Osnabrück, Paris und Warschau bestand. Gemessen 
wurde die Temperatur mit zwei Thermometern, eines nördlich und eines 
südlich ausgerichtet, der Luftdruck, die Luftfeuchte, der 
Bewölkungszustand und die Windrichtung. Die gesammelten Daten wurden 
in regelmäßigen Abständen zentral an die Accademia del Cimento 
(Akademie des Experiments) in Florenz übermittelt. 1667 endete die 
Messreihe, da die Accademia del Cimento eingestellt wurde.

Der irische Naturforscher Robert Boyle (1627-1692) war einer der 
Ersten, der das Potential eines Quecksilberbarometers nach Art von 
Torricelli für die Erforschung der Eigenschaften der Luft erkannte. 
Er baute seine eigenen Quecksilberbarometer und scheint der Erste 
gewesen zu sein, der den Begriff "Barometer" verwendete. Zusammen mit
Robert Hooke (siehe unten) beschäftigte er sich mit der Physik der 
Gase. Nachdem sie von von Guerickes Arbeiten mit Luftpumpen gelesen 
hatten, bauten Boyle und Hooke eine verbesserte Version, die Boyle ab
1659 nutzte, um eine Reihe von Experimenten zu den Eigenschaften der 
Luft durchzuführen. Er veröffentlichte 1660 einen Bericht über diese 
Arbeiten unter dem Titel "New Experiments: Physico-Mechanical 
Touching the Spring of Air and its Effects". Boyle leitete den Bau 
des ersten in England hergestellten versiegelten Thermometers, und 
seine damit durchgeführten Experimente wurden 1665 in seiner 
Abhandlung "New experiments and observations touching cold, or an 
experimental history of cold" beschrieben. Boyle ist vor allem für 
seine Formulierung eines allgemeinen Gasgesetzes aus dem Jahr 1662 
bekannt, die allgemein als Boylesches Gesetz bezeichnet wird. Es 
besagt, dass bei konstanter Temperatur das Volumen eines idealen 
Gases umgekehrt proportional zum Druck ist. Die reale Atmosphäre 
folgt diesem Gesetz mit guter Annäherung.

Der niederländische Astronom, Mathematiker und Physiker Christiaan 
Huygens (1629-1695) gelangte zu der Erkenntnis, dass 
Temperaturmessungen mit Thermometern nur dann sinnvoll sind, wenn sie
anhand einer festgelegten Skala vorgenommen werden. Huygens schlug 
1665 eine Thermometerskala vor, die zwei feste Punkte aufweisen 
sollte: den Gefrier- und den Siedepunkt von Wasser. Die heute 
genutzte Celsius-Skala hat genau diese beiden Bezugspunkte.

Der englische Philosoph und Mediziner John Locke (1632-1704) begann 
1666 mit der Führung seines eigenen Wettertagebuchs und führte es, 
wenn auch mit einigen Lücken, bis 1703 fort. Er ging diese Aufgabe im
Allgemeinen mit Begeisterung an, da er der Überzeugung war, dass die 
regelmäßige Erfassung meteorologischer Daten zum Verständnis von 
Wetterphänomenen beitragen würde. So gelang es ihm beispielsweise in 
den ersten sechs Monaten seines Aufenthalts in Oxford, fast täglich 
mindestens zwei Messwerte seines Thermometers, Barometers und 
Windmessers zu notieren.

Der englische Astronom und Architekt Sir Christopher Wren (1632-1723)
schuf erste Entwürfe für einen Regenmesser und eine automatische 
Wetterstation. In den 1660er und 1670er Jahren experimentierte er mit
einem Schwingflügel-Anemometer, wie es Alberti 1450 erfunden hatte, 
mit einem Gerät zur Messung der Luftfeuchtigkeit, mit "Wettergläsern"
(kleinen offenen Wasserbarometern) und mit Quecksilberbarometern nach
Torricelli. 1662 konstruierte er, wahrscheinlich in Zusammenarbeit 
mit Robert Hooke, auch einen Kippkasten-Regenmesser zur Erfassung von
Niederschlagsmengen. Dies stellte den frühesten englischen 
Regenmesser und den ersten mechanischen Regenmesser, der sich selbst 
entleert, dar. Wren arbeitete weiter an der Verfeinerung seiner Idee 
eines Geräts, das er "Wetteruhr" nannte und das Wetter automatisch 
aufzeichnen sollte. Er stellte sein Konzept im Dezember 1663 der 
Royal Society in einer Abhandlung mit dem Titel "Beschreibung einer 
Wetteruhr" vor. Zusammen mit Hooke (siehe unten) konnte 1669 ein 
erstes funktionierendes Modell fertig gestellt werden, das als 
"Weather Wiser" bekannt wurde und von Hooke gebaut wurde. Es ist 
interessant festzustellen, dass Wrens Vorstellung von einer 
automatischen Wetteraufzeichnung den Gedanken, dass menschliche 
Beobachter das Wetter regelmäßig beobachten und aufzeichnen könnten, 
völlig außer Acht ließ. Wren erkannte, dass Wetterbeobachtungen 
potentiell zur Wettervorhersage genutzt werden könnten, und stellte 
der Royal Society 1679 eine mögliche Methode dafür vor.

Der englische Naturwissenschaftlicher, Ingenieur und 
Universalgelehrte Robert Hooke (1635-1703) studierte zunächst die 
Eigenschaften von Gasen und experimentierte zusammen mit Boyle an 
Barometern. In seiner Zeit an der Royal Society of London zwischen 
1662 und 1680 arbeitete er an einer Vielzahl von Verbesserungen an 
meteorologischen Messinstrumenten, oft in Zusammenarbeit mit Wren. 
Hooke entwickelte das "Radbarometer", ein Quecksilberbarometer nach 
dem Prinzip von Torricelli, das mit einem von Hooke entworfenen 
mechanischen Gestänge ausgestattet war, um selbst kleinste 
Schwankungen des Quecksilberstands zu verstärken. Diese Schwankungen 
wurden durch die Bewegung einer Skala auf dem "Rad" angezeigt. 1667 
konstruierte Hooke eine andere Art von Windmesser, einen sogenannten 
Druckplatten-Windmesser: Um die Geschwindigkeit der Luft oder des 
Windes zu messen und dessen Stärke zu ermitteln, wurde durch vier an 
einer Achse befestigten Flügel erreicht, die sehr leicht und 
beweglich waren. Hooke konstruierte das erste praxistaugliche 
Hygrometer zur Messung der Luftfeuchtigkeit, basierend auf seiner 
Beobachtung, dass sich die Haare eines Ziegenbartes im trockenen 
Zustand krümmen und im feuchten Zustand wieder gerade richten. 

1663 stellte Hooke der Royal Society eine umfassende Anleitung zur 
Durchführung von Wetterbeobachtungen vor und empfahl, ein nationales 
oder internationales Netz von Stationen einzurichten, um 
Wetterbeobachtungen nach einem einheitlichen Standard mit 
kalibrierten Instrumenten durchzuführen. Um 1669 präsentierte Hooke 
der Royal Society eine funktionsfähige Version von Wrens Wetteruhr, 
bekannt als "Weather Wiser". Das "Weather Wiser"-Gerät verfügte über 
einen Kippkasten-Regenmesser von Wren und verwendete Auslösehämmer, 
um auf einer rotierenden Trommel Papierstreifen mit fortlaufenden 
Messwerten zu Druck, Temperatur, Niederschlag, Luftfeuchtigkeit, 
Windgeschwindigkeit und Windrichtung zu markieren. Es handelte sich 
dabei tatsächlich um die weltweit erste automatische Wetterstation. 

Hooke erkannte, dass es möglich sein könnte, anhand von tabellarisch 
erfassten täglichen Wetterdaten Vorhersagen zu erstellen, 
insbesondere wenn diese Daten von mehreren Stationen eines Netzwerks 
stammten. Wren stellte der Royal Society 1679 hierfür bereits eine 
mögliche Methode vor (siehe oben). Aufgrund seiner gesamten 
meteorologischen Arbeit, insbesondere seiner Entwicklung 
meteorologischer Messgeräte und seiner vorausschauenden Empfehlung, 
regelmäßige Wetterbeobachtungen nach einheitlichen Standards in einem
Netz von Beobachtungsstationen durchzuführen, wird Hooke als "Vater 
der wissenschaftlichen Meteorologie" bezeichnet.
Lesen Sie im nächsten Teil der Serie "Geschichte zur Meteorologie" 
unter anderem von Verbesserungen meteorologischer Messgeräte durch 
neue Erkenntnisse sowie die zeitweise Umsetzung des oben erwähnten 
Gedankens eines meteorologischen Messnetzes.

(Die Bilder und Links zum heutigen Thema des Tages finden Sie wie 
immer im Internet unter www.dwd.de/tagesthema.)

Dipl.-Met. Markus Eifried 

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale 
Offenbach, den 25.05.2026

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